Co-betroffen kann auch so aussehen

Vorgesetzte, und da meine ich nicht nur Personalverantwortliche, befinden sich in permanenter Fürsorgepflicht. Natürlich heißt das nicht, das Prinzip Selbstverantwortung auf- oder abzugeben.

Aber: Wenn Kolleginnen oder Kollegen ihre Aufgaben nicht mehr umfänglich erfüllen können, dann mag das daran liegen, dass sie zu Hause ein gehöriges Problem haben, welches sie in aller Leidenschaft auffrisst.

Kaum jemand spricht freiwillig über diese Gegebenheiten. Schaffen Sie aber in Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, privaten Missständen mit Lösungen zu begegnen, schaffen Sie durch Ihre Verantwortung zum einen Mitarbeiterbindung ans Unternehmen und retten zum anderen Ihr Unternehmen vor wirtschaftlichem Schaden.

Wir helfen Ihnen dabei. Rufen Sie an unter 030 609 88 58 13 oder schreiben Sie an diskret-gefragt@suchtberater.eu.

Drogensupermarkt

Der Deutschlandfunk bezeichnet derzeit New York als Drogensupermarkt:

Zitat Deutschlandfunk: New York 2014 ist ein Drogensupermarkt: Nie zuvor in der Geschichte war soviel Stoff auf der Straße, nie war er so billig und nie so tödlich: Zwischen 2010 und 2012 schoss die Zahl der Überdosis-Opfer um 84 Prozent in die Höhe.

Wir reden über Heroin. Der Einstieg: Schwere Schmerzmittel, beruhend auf Opiaten. Sind die dann teuerer als Heroin, dann geht man wohl lieber zum Dealer als zum Arzt.

Käsekuchen mit Schuss

Könnte mir bitte einer verraten, warum die Rosinen eines Käsekuchens alkoholgeschwängert werden? Welcher Geschmack wird verbessert? Wo stand das eigentlich beim Bäcker dran, dass dieser leckere Kuchen Alkohol enthält?

Ein herrlicher Käsekuchen war es und ich sollte das extra bestellte Stück mit den Rosinen bekommen – schade 🙁 …

Wie dem auch sei: Wir werden hier in loser Folge auf Fallstricke aufmerksam machen, die möglicherweise Alkoholikern und auch deren Co-Betroffenen zum echten Verhängnis werden kann. Denn wer kauft nicht mal für den Liebsten oder die Liebste eine Köstlichkeit, ohne darüber nachzudenken, dass sie Alkohol enthalten kann?

Und hier geht es nicht nur um Mon Cherie oder Weinbrandbohnen.

 

Legalisierung von Cannabis?

Bild: Cannabis und TüteAlso nur mal angenommen, dass die Legalisierung von Cannabis salonfähig wird: Was GENAU ändert das für das Problem der Abhängigkeit der Konsumenten und der noch weiterführenden Thematik Einstiegsdroge?

Wir denken: Nichts. Deshalb: Warum legalisieren?

Anders gedacht: Kaufen wir zukünftig Cannabis im Laden, gibts dann auch so feine Sprüche auf der Cannabis-Packung wie bei den Zigaretten? „Cannabis lässt Dich blöde lachen!“ oder „Die Welt wird Dich nicht mehr verstehen.“ oder „Cannabis ist der gute Einstieg in eine tolle Drogenkarriere!“ …

Ja? Legalisieren wir doch ALLE Drogen. Damit würde vermutlich die Zahl der Konsumenten steigen, die Drogenhändler kämen gar nicht hinterher. Die Preise würden fallen müssen, Aldi würde die Kokain-Mafia mit langfristigen Lieferverträgen knebeln, dass die Estobars dieser Welt sehr schnell am Hungertuch nagen würden. Damit wiederum würden die Drogenzuflüsse austrocknen, die Konsumenten bekämen nix mehr und wir hätten eine nüchterne Welt.

Warum ist da eigentlich noch niemand drauf gekommen?

Drogen in der Schwangerschaft

Für die Auswirkungen von Suchtmitteln auf den Menschen benötigen wir die Unterscheidung zwischen legal und illegal nicht. Deswegen ist es auch relativ egal, mit welcher Substanz werdende Mütter ihre zukünftig Geborenen im Mutterleib schädigen. Die Betonung liegt auf deutlich auf schädigen.

Bis zu fünf Prozent aller Mütter räumen bei Befragungen ein, während der Schwangerschaft Cannabis konsumiert zu haben.

Zitat aus dem faz.net, kompletten Artikel hier lesen.

Kleinere Babies und geringeres Wachstum der Föten durch Cannabis-Einfluss im Mutterleib sehen die Wissenschaftler als sicher an. Deutliche Tendenzen in Bezug auf  im Schulalter auftretende größere Schwierigkeiten bei der Lösung visueller Aufgaben oder der verbalen Fähigkeiten gelten zumindest als Indikator auf den Drogeneinfluss, ebenso auffällige Verhaltensweisen in Richtung Aggressivität oder Aufmerksamkeitsstörungen.

Aus einer anderen Richtung, aber ebenso einflussreich, kommen FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und  FASD (Fetales Alkoholspektrum-Syndrom). Ein Rausch in der Schwangerschaft reicht, um sein Kind vom Gymnasium auf die Hauptschule zu saufen – muss nicht, aber kann. In Deutschland rechnet man mit 2.000 – 4.000 Babies, die mit FAS geboren werden und mit rund 10.000, die an FASD leiden.

Seit einem guten Jahr gibt es Leitlinien zur Erkennung der Krankheit – sie ist leider nicht heilbar, wie Sucht eben auch nicht heilbar ist. Aber man kann mit ihr umgehen, wenn man sie erkennt.

Heroin und Beruf

Bei Herrn Seymour war es vermutlicherweise Heroin, welches ihn in den Tod schickte. Halt. Unglücklich formuliert. ER schickte sich selbst in den Tod. Seymour ist ein beinahe symptomatisches Beispiel für das Tabu, welches auf dem Thema Sucht liegt.

Und es zeigt wohl die Möglichkeiten, wie HEIMLICH sich Drogen nehmen lassen, denn sein Umfeld ist fürbass erstaunt. Beinahe unheimlich, wie heimlich sich offensichtlich auch große Mengen Drogen über längere Zeit nehmen lassen.

Wir wissen, wo die „Dreckecken“ sind, wo Sie hinschauen müssen, um vermeintlichen Drogenkonsum als real zu entlarven.

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