Drogen in der Schwangerschaft

Für die Auswirkungen von Suchtmitteln auf den Menschen benötigen wir die Unterscheidung zwischen legal und illegal nicht. Deswegen ist es auch relativ egal, mit welcher Substanz werdende Mütter ihre zukünftig Geborenen im Mutterleib schädigen. Die Betonung liegt auf deutlich auf schädigen.

Bis zu fünf Prozent aller Mütter räumen bei Befragungen ein, während der Schwangerschaft Cannabis konsumiert zu haben.

Zitat aus dem faz.net, kompletten Artikel hier lesen.

Kleinere Babies und geringeres Wachstum der Föten durch Cannabis-Einfluss im Mutterleib sehen die Wissenschaftler als sicher an. Deutliche Tendenzen in Bezug auf  im Schulalter auftretende größere Schwierigkeiten bei der Lösung visueller Aufgaben oder der verbalen Fähigkeiten gelten zumindest als Indikator auf den Drogeneinfluss, ebenso auffällige Verhaltensweisen in Richtung Aggressivität oder Aufmerksamkeitsstörungen.

Aus einer anderen Richtung, aber ebenso einflussreich, kommen FAS (Fetales Alkoholsyndrom) und  FASD (Fetales Alkoholspektrum-Syndrom). Ein Rausch in der Schwangerschaft reicht, um sein Kind vom Gymnasium auf die Hauptschule zu saufen – muss nicht, aber kann. In Deutschland rechnet man mit 2.000 – 4.000 Babies, die mit FAS geboren werden und mit rund 10.000, die an FASD leiden.

Seit einem guten Jahr gibt es Leitlinien zur Erkennung der Krankheit – sie ist leider nicht heilbar, wie Sucht eben auch nicht heilbar ist. Aber man kann mit ihr umgehen, wenn man sie erkennt.