Alkohol versteckt in Lebensmitteln

Die verpflichtende Angabe von Alkoholgehalten in Lebensmitteln beginnt bei – und jetzt hinsetzen – 1,2 % vol Alkoholgehalt.

Das ist doch schierer Wahnsinn! Bis 1,2 % vol muss der Alkoholgehalt nicht deklariert werden. Zur Vorsicht empfehlen wir jedem, IMMER auf die Zutatenliste zu schauen und vor allem bei Bestellungen im Restaurant zu fragen: Ist Alkohol im Essen? Und falls ein schnelles „Nein“ kommt, fragen Sie ruhig: „Sind Sie sicher?“

Denn im Restaurant muss der zum Ablöschen der Soße benutze Wein auch nicht deklariert werden. Und wurde frisch abgelöscht, ist es fraglich, ob der Alkohol wirklich verkochte.

Drogenkonsum in Berlin

Nach einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales können wir uns in der Hauptstadt in Bezug auf den Alkohol- und Nikotinkonsum ja gelassen zurücklehnen 🙂 – in der Tat, beide Konsumarten sind rückläufig. Dafür steigt der Konsum illegaler Drogen.

Zitat aus der Pressemeldung: Die Ergebnisse der Studie sprechen für eine weite Verbreitung des Konsums psychoaktiver Substanzen in der Bevölkerung. Vor allem der Konsum illegaler Drogen ist in Berlin im Vergleich zu Gesamtdeutschland höher. Dieses Phänomen trifft jedoch ebenso auf andere Großstädte wie Hamburg oder Frankfurt zu. … Insbesondere der Rückgang des Rauchens und des Rauschtrinkens bei den jungen Berlinerinnen und Berlinern zeigt, dass die bisherigen Bemühungen einer Kombination von Verhaltens- und Verhältnisprävention erfolgreich sind. Der Konsums von Cannabis bleibt hingegen weit verbreitet.

Ok, rauchen kommt langsam aus der Mode, und beim Alkoholniedergang findet vermutlich eher ein Austausch statt – vom Alkohol zum anderen Suchtstoff. Jedoch ist dies nur eine (durchaus plausible) Vermutung meinerseits.

Anstrengungen zur Prävention sind weiterhin notwendig und sollten verstärkt werden. Diese Einsichten kommen meist erst im Stadium einer Co-Betroffenheit. Leider.

Vielleicht steigen Sie ja ein in prophylaktische Überlegungen – ob als Eltern, Vorgesetzte oder sonst wie Co-Betroffene – co-betroffen sind Sie immer dann, wenn in Ihrem Umfeld Suchtstoffe oder Süchtige zu Problemen in Ihrem Alltag führen.

Denken Sie nach!

Drogensupermarkt

Der Deutschlandfunk bezeichnet derzeit New York als Drogensupermarkt:

Zitat Deutschlandfunk: New York 2014 ist ein Drogensupermarkt: Nie zuvor in der Geschichte war soviel Stoff auf der Straße, nie war er so billig und nie so tödlich: Zwischen 2010 und 2012 schoss die Zahl der Überdosis-Opfer um 84 Prozent in die Höhe.

Wir reden über Heroin. Der Einstieg: Schwere Schmerzmittel, beruhend auf Opiaten. Sind die dann teuerer als Heroin, dann geht man wohl lieber zum Dealer als zum Arzt.